1. Einsatzübung: Personenrettung aus luftiger höhe

Die beiden Gruppenkommandanten Peter Klepatsch und Stefan Preinfalk luden am 9. März 2019 zur 1. Einsatzübung. 15 Kameraden und Kameradinnen nahmen an der Übung teil.

Wenn sich jemand verletzt, dann wird im Normalfall die Rettung gerufen. Was aber ist, wenn sich der Verletzte in einem schwer zugänglichen Raum (z.B. Dachboden) befindet? Dann wird zusätzlich die Feuerwehr alarmiert und in Zusammenarbeit mit der Rettung wird der Verletzte möglichst schonend aus der Gefahrenlage befreit. So ein Szenario nahmen die beiden GrKdt. zum Anlass und arbeiteten eine tolle Übung aus, die uns Kameraden einiges abverlangte.

Bei Erkundung der Lage stellte GrKdt. Thomas Lauss fest, dass eine verletzte Person in einem Gebäude eingeschlossen war. Der Verletzte war von einer Leiter gestürzt und hat sich dabei einen Oberschenkelbruch zugezogen. Erschwerend kam hinzu, dass der Zugang zum Verletzten bzw. die Rettung ausschließlich über ein Fenster möglich war.

Somit war klar, dass die Rettung mittels Spineboard und Leiter erfolgen musste. Als Sicherung diente ein Anschlagpunkt am Dachbalken, der mittels Abschleppseil und Leinen erstellt wurde. Dadurch konnte der Verletzte sicher zu Boden transportiert werden und der Rettung zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Den Übungsteilnehmern bot sich eine tolle Gelegenheit, das neue Spineboard zu beüben. Weiters wurde wieder einmal das richtige Arbeiten auf und mit der Leiter ins Bewusstsein gerufen.


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